Nieuwvliet aan Zee Vol.2

Maiwochenenden sind schön.
Sonnige Maiwochenenden sind super.
Sonnige Maiwochenenden in Holland mit der besten Freundin sind einfach perfekt!

FĂŒr uns ging es an besagtem Wochenende (mal wieder) nach Holland, besser gesagt in das wunderschöne Dörfchen Nieuwvliet. Schon letztes Jahr habe ich euch hierhin mitgenommen, aber ich verspreche euch: hier findet man immer neue Orte, die man erkunden kann und gleichzeitig wird hier das „alte“ niemals langweilig!
Das Erste, was wir nach unserer Ankunft gemacht haben, war (wie immer): einen heißen „Chocomel met Slagroom“ zu trinken und ein paar herrlich warme „Poffertjes“ mit dem Blick aufs Meer genießen. Leider war dieses Ritual dieses Jahr mit ein wenig Wehmut gewĂŒrzt, den Anfang des Jahres ist unser heißgeliebter Strandpavillion „PUUR“ abgebrannt (mittlerweile ist er wieder aufgebaut worden), so dass wir zu einem der anderen Strandpavillions ausweichen mussten. Auch schön – aber ein wenig ĂŒberteuert! Trotzdem hatten wir zusĂ€tzlich eine gratis Essensbelustigung: denn als wir am gleichen Abend dort etwas gegessen haben, hat eine Gruppe betrunkener Menschen es sich zur Aufgabe gemacht, allen GĂ€sten einen schönen Karaokewettbewerb (ohne Musik, ausschließlich mit Gesang) zu prĂ€sentieren. Herrlich nicht? HĂ€tten sie doch wenigstens einen Ton getroffen 😀

Anschließend sind wir zu unserer Unterkunft gefahren, welche mit Abstand die sĂŒĂŸesten Zimmer und das beste FrĂŒhstĂŒck der Welt hat! In der „In de Morelleput“ wurden wir genauso herzlich empfangen wie schon im letzten Jahr und obwohl wir damals nur eine Nacht dort waren, hat uns die Besitzerin sofort wiedererkannt. Ich kann nur sagen: probiert es aus! Man fĂŒhlt sich dort wie zuhause und das dazugehörige kleine CafĂ©, in dem selbstgebackener Kuchen serviert wird (und andere Leckereien), ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Nach einem Besuch in Oostburg, bei dem wir uns mit ausreichend Vla, Bon Maman, Schokostreuseln und TĂŒtensuppe eingedeckt haben und den ganzen „Zus en Zo“ Laden durchstöbert haben, hatten wir dieses Mal auch genug Zeit fĂŒr einen Abstecher ins Nachbardorf Groede. Dort gibt es zwar nicht viele LĂ€den, genauer gesagt nur einen kleinen Supermarkt und einen “KĂŒchenkrimskrams“ Laden, aber die kleinen Straßen sind mit unheimlich vielen Blumen verziert und laden nicht nur fotogafiebegeisterte Menschen zu einem kleinen Spaziergang ein. Und auch in den beiden LĂ€den herrscht eine tolle AtmosphĂ€re: Wunderschöne Sachen, total liebe Menschen und das GefĂŒhl, in Ruhe einkaufen zu können, ohne die Hetze des Alltags zu spĂŒren.

Auch in Sluis, der letzten Stadt vor der belgischen Grenze sind wir dieses Jahr wieder gewesen. Die Einkaufspassage lĂ€sst keine WĂŒnsche offen und man muss wirklich aufpassen, dass der Geldbeutel am Ende des Tages nicht leer ist! Und auch fĂŒr Fotos bilden die teilweise doch noch sehr „altgelassenen“ (ich liebe es) LĂ€den tolle Motive! Am Ende der Einkaufspassage kann man ĂŒbrigens super gut einen Halt bei der alten MĂŒhle einlegen, denn der Kuchen hier ist wirklich lecker! Und als kleinen Tipp fĂŒr alle, die SĂŒĂŸigkeiten lieben: auf der HĂ€lfte der Einkaufspassage befindet sich ein kleiner Laden, der von einer alten Dame gefĂŒhrt wird, in dem es alles gibt was das Herz begehrt!

(Übrigens: Ich habe fĂŒr 20 Euro in Sluis mehr als die HĂ€lfte von dem bekommen, was ich fĂŒr meine neue Wohnung gebraucht habe: vom SchlĂŒsselboard ĂŒbers Tablett bis hin zu Kuchenform und Messbecher… meine Tasche war kaum noch tragbar 😀 )

NatĂŒrlich waren wir auch diesmal wieder die meiste Zeit am Strand: rote SonnenuntergĂ€nge, Bikiniwetter und eingemummelt frieren: In den drei Tagen die wir da waren haben wir einmal alles mitgenommen, worĂŒber sich meine Kamera natĂŒrlich sehr gefreut hat. Leider war genau zu der Zeit eine etwas unangenehme Raupenplage, weshalb man bei starkem Wind etwas aufpassen musste aber das hat unser Strandbad definitiv nicht verĂ€ndert und wir haben drei Tage pure Entspannung erleben dĂŒrfen.

Vielleicht habt ihr auf Instagram schon die Bilder von dem MĂ€dchen von hinten gesehen: Ja, die liebe Jana „durfte“ (musste ;p ) einen kompletten Abend von mir mit der Kamera verfolgt werden, wĂ€hrend wir durch den unglaublich großen (und schönen) Garten der „Morelleput“ spaziert sind und danach noch ein wenig die Straße auf und ab. Auch hier sind ĂŒberall super viele, schöne und natĂŒrliche Fotomotive zu finden, die man außerdem echt gut mit einer Person in Verbindung bringen kann. An der Stelle: Danke fĂŒr deine große Geduld und die vielen schönen Bilder, die dadurch entstanden sind!

Als Abschied von diesem wunderschönen Wochenende haben wir auf dem Weg nach Hause noch einen Halt in Breskens eingelegt, weil es dort einfach die weltbesten Pommes (und fĂŒr alle die es mögen: der Fisch soll auch echt gut sein) gibt!

Abschließend lĂ€sst sich nur sagen, dass dieser wunderschöne Fleck in Zeeland nicht nur fĂŒr Fotografen ein Paradies ist sondern auch fĂŒr all Diejenigen, die einfach mal ein Wochenende zur Entspannung brauchen und einfach nur abschalten wollen! Denn hier erholen sich euer Körper und eure Seele im Sekundentakt!

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